Praxisbeispiele für KI

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KI-Systeme können heute auf Basis von Daten und Algorithmen Betriebszustände verbessern oder Fehler und Störungen vorhersagen – zum Beispiel in Produktionsprozessen, im Stromnetz und in der Logistik. Mehr Produktivität, weniger Stillstand versprechen sich die Firmen davon.

Nach einer Studie des Branchenverbandes geht mittlerweile jedes zweite deutsche Unternehmen davon aus, dass maschinelles Lernen die aktuellen Geschäftsmodelle nachhaltig verändern wird.

Aber nicht nur die deutsche Industrie hat das Thema für sich entdeckt: China möchte bis 2030 zur Supermacht im KI-Bereich werden. Dazu hat die chinesische Regierung milliardenschwere Förderprogramme angestoßen. Nicht ohne Grund! Denn laut einer McKinsey-Studie kann allein KI das globale Bruttoinlandsprodukt bis 2030 um 1,2 Prozentpunkte pro Jahr steigern. Der zusätzliche Wertschöpfungsbeitrag könne bei bis zu 13 Billionen US-Dollar liegen.

Kein Wunder daher, dass derzeit jeder über KI spricht. Auch wenn die meisten nicht so genau wissen, was KI eigentlich ist, bzw. jeder KI anders definiert. Gibt ja auch viele verschiedene Spielarten.

Für die einen ist KI das nächste große Ding, das die Welt im positiven Sinne weiterentwickeln kann. Andere fürchten sich vor allzu intelligenten Maschinen und würden diese Entwicklung am liebsten stoppen.

Ganz nüchtern betrachtet, begegnen uns Formen von KI schon heute ständig im Alltag – und das oftmals, ohne dass wir es überhaupt merken oder groß darüber nachdenken. Sie unterstützt uns bei einfachen Aufgaben, sie gibt uns Tipps und Empfehlungen, sie macht unser Leben in vielen Bereichen einfacher und komfortabler. Ich hab hier mal acht Beispiele aus dem Alltag zusammengetragen, die wir alle sicher kennen:

 

  1. Sprachassistenten
  2. Smart Home
  3. Musikstreaming
  4. Facebook-Feed und –Ads
  5. Sprachübersetzung
  6. Bilderstellung/-erkennung
  7. Assistiertes Fahren
  8. Navigation

Doch, was und wie kann jetzt in speziell Ihrem Unternehmen eingesetzt werden? Bietet die Künstliche Intelligenz überhaupt einen Mehrwert in Ihrem Unternehmen? Ganz gleich mit welcher Art des Machine Learnings, es lohnt sich! 220,6 Milliarden Euro Umsatz wurde durch KI 2019 beeinflusst. Vor allem in der Produktion und im Handel bieten sich enorm viele Möglichkeiten an, KI zu etablieren. Wir möchten kurz auf unsere liebsten Beispiele eingehen und Ihnen zeigen, was wir für Sie möglich machen können.

Chatbots

Versicherungen, Banken oder Reiseveranstalter – auf immer mehr Internetseiten stehen den Kunden virtuelle Helfer zur Seite. Für Tarifauskünfte, für Buchungen oder für Beschwerden. Für die meisten Firmen ist dies der Einstieg in die Künstliche Intelligenz: „Damit fangen mehr als 60 Prozent der Kunden an“.

Auch Autohersteller sind eingestiegen: Mercedes bietet seinen Kunden eine App an, mit der sie vom Fahrersitz aus Fragen zu ihrem Wagen stellen können – und automatisiert Antworten erhalten. Das funktioniert über die Kamera von Smartphones. Die nächste Stufe der digitalen Helfer sind Avatare, also Abbilder von Kundenbetreuern im virtuellen Raum. Daran arbeiten zum Beispiel Banken, um Anlagetipps zu geben. Allein auf Facebook sind derzeit rund 200.000 Chatbots unterwegs.

Wartungsarbeiten

Produzierende Unternehmen nutzen schon heute KI für die Wartung. Die Software berechnet den optimalen Zeitpunkt und minimiert somit die Zeiten, in denen die Anlagen ausfallen. Dabei werden etwa Teile rechtzeitig getauscht, bevor sie kaputtgehen. Auch in der Landwirtschaft kommt KI zum Einsatz, um optimal zu düngen und zu säen.

Bildverarbeitung zur Qualitätskontrolle

Wozu genau kann die Technologie am besten eingesetzt werden? Zum Beispiel bei der Bildverarbeitung zu Zwecken der Qualitätskontrolle: KI kann helfen, fehlerhafte Werkstücke früh im Produktionsprozess zu erkennen und so die Qualitätsinspektion unterstützen. Beschädigte Bauteile werden aussortiert, bevor sie in weitere Fertigungsschritte gelangen.

Prozessoptimierung

Eine weitere Anwendung liegt in der Prozessoptimierung. Machine-Learning-Technologie kann Zusammenhänge zwischen der Fertigungsleistung und Einflussgrößen wie Druck, Feuchtigkeit, Uhrzeit und so weiter erlernen. So können Computer schon jetzt Kausalitäten ermitteln, die dem Mensch bis dato nicht bekannt waren – und damit die Produktion erfolgreicher machen.

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